Wir setzen uns ein:

Damit Steffisburg lebenswert bleibt!

Pfrundmatte: Es hat nicht sollen sein!

Mit 2723 Ja- zu 2672 Nein-Stimmen (nur 51 haben gefehlt!) wurde die OPLA und somit die mögliche Überbauung der Pfrundmatte angenommen. Herzlichen Dank allen Nein-Stimmenden, die unser Anliegen unterstützt haben! Wir setzen uns weiter dafür ein, dass das Pflegeheim Kirchbühl am jetzigen Standort erhalten und saniert werden kann, also nicht durch Wohnungen ersetzt wird, damit ein möglichst grosses Stück der Pfrundmatte als grüne Oase erhalten bleibt. Zeitungsberichte hier: Artikel des Thuner Tagblatts vom 13.2.2022 online, TT-Kommentar dazu online und beide zusammen (PDF), Artikel der Jungfrauzeitung vom 13.2.2022 online und Interview Marianne Hassenstein (PDF), Artikel des Thuner Tagblatts vom 26.2.2022 "Was sagen die Parteien zum knappen Resultat" online mit Kommentaren und PDF.

Bitte beachten Sie auch unsere Replik zu den unsachlichen Kommentaren der SVP Steffisburg. Die sich heimatliebend und bauernfreundlich gebende Partei übersieht, dass ihre gegenwärtige Politik dem Kapital und dem Ausverkauf der Heimat dient. Land in Investorenhand und überbaut, ist für die Gemeinde und die Nahrungsproduktion verloren.

NEIN zur Ortsplanung

Abstimmungsparole für den 13. Februar 2022

Wir empfehlen die Revision der Ortsplanung abzulehnen wegen den überdimensionierten Bauprojekten und Umzonungen. Mehr Info weiter unten und auf ortsplanung-nein.ch.
Siehe auch den Artikel des Berner Landboten vom 19.1.2022 und den Artikel des Thuner Tagblatts vom 1.2.2022 online und PDF.

Neues Präsidium und Nein-Parole zur Revision der Ortsplanung

An der Mitgliederversammlung vom 8. Dezember 2021 wurde Marianne Hassenstein als neue Präsidentin gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Cécile Trachsel und Samuel Baumann an. Weiter wurde André Schmassmann in den Vorstand gewählt.

das neue präsidium

Ebenfalls wurde an der Versammlung die Nein-Parole zur Revision der Orstplanung Steffisburg OPLA beschlossen, insbesondere wegen der Umzonung der Pfrundmatte im Oberdorf (siehe unten).

Bäume fällen für mehr Parkplätze beim Friedhof

Hier publiziert das Vorhaben der Gemeinde, das Angebot der Parkplätze beim Friedhof massiv zu erweitern (17 zusätzliche!) und dafür 7 grössere Bäume zu fällen. Wir sind mit einer knappen Minderheit (14:15 !) des Grossen Gemeinderats (siehe hier Seite 63-78) gegen dieses rückwärtsgewandte Vorhaben, welches dem Energieleitbild der Gemeinde widerspricht und insbesondere eine grössere Gefährdung von Schulkindern und Senioren bedeutet, welche die schmale Strasse benutzen. Es hat schon heute immer gegügend Parkplätze ausser bei grossen Abdankungen, und dann hat es ja in zwei Friedhofslängen das neue Parkhaus sowie die Musterplatz-Abstellfläche. Die Unterlagen konnten auf der Gemeindeverwaltung bis zum 23. August eingesehen werden und Einsprache erhoben werden. Wir haben die Abteilungen Tiefbau/Umwelt sowie Sicherheit gebeten, wenigstens das Vorhaben so zu redimensionieren, dass die grösseren Bäume erhalten werden könnten, und die Verkehrssicherheit auf dem Weg zu verbessern mit Signalisation Tempo 20 / Fussgängervortritt, aber sie sind nicht darauf eingegangen und haben eine Einsprache vorgeschlagen. Leider hat unsere Einsprache nichts genützt; die Gemeinde will nach wie vor alle Parkplätze bauen, die Bäume fällen, und die FussgängerInnen nicht besser schützen.

Neuauflage Ortsplanung Steffisburg

Erläuterungsbericht und Medienmitteilung der Gemeindeverwaltung vom 23.9.2021
Pfrundmatte: Der Gemeinderat verpflichtet sich, dass zwischen 40-60% der Fläche für Grün- und Begegnungsmöglichkeiten freigehalten werden muss. Zudem erklärt er sich bereit, eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Sanierung der bestehenden Alterssiedlung mit einer externen Expertise zu prüfen und allenfalls einer Sanierung den Vorzug gegenüber einem Neubau zu geben.

Die Absicht des Gemeinderats begrüssen wir, aber weder im Baureglement noch im Zonenplan hat sich etwas geändert. Wir haben die Gemeindeverwaltung um eine Zusiicherung gebeten, dass die mindestens 40% Fläche als ganze zusammenhängt: Diese ist mündlich erfolgt. Das müsste dann den östlichen Teil betreffen, wo am meisten Bäume stehen. In der Medienmitteilung steht auch: "In Bezug auf mehr Biodiversität und Ökologie engagiert sich der Gemeinderat mit verschiedenen Projekten (KulturGarten, Neophytenbekämpfung, Orchideenkonzept etc.) auf freiwilliger Basis." Das ist natürlich schön, aber mit der Beibehaltung der Pfrundmatte mit den Pflanzen des existierenden Kuturgartens würde mehr erreicht. Wenn die Alterssiedlung abgerissen wird, dürfte das unmöglich sein.

Revision Ortsplanung; öffentliche Auflage: rettet die Pfrundmatte!

Vom 14. Mai bis am 14. Juni 2021 lief die öffentliche Auflage zur Baurechtlichen Grundordnung im Rahmen des Prozesses zur Ortsplanungsrevision in Steffisburg. Einige Informationen dazu gibt es hier.

Laut Thuner Tagblatt vom 28. Juni 2021 ("Widerstand gegen die geplante Umzonung der Pfrundmatte" von Marco Zysset, PDF hier) sind 38 Einsprachen gegen die Ortsplanungsrevision eingegangen, wovon 27 sich gegen die Umzonung der Pfrundmatte richteten. Eine davon kommt von uns. Unsere Gründe präsentierten wir hier.

Schon länger ist geplant, die Pfrundmatte zwischen der Altersiedlung Kirchbühl der Esther Schüpbach Stiftung und dem Gelände der Dorfkirche zwecks Ausbau des Heims umzuzonen. Erst kürzlich wurde bekannt, dass überlegt wird, fast die ganze Pfrundmatte zu überbauen, das Altersheim dorthin zu verschieben und das alte Gebäude abzureissen und dort neue Wohnungen zu erstellen. Dabei sind theoretisch riesige Kubaturen möglich. Laut https://www.steffisburg.ch/de/aktuelles/Infos-Gemeindehaus/Infos-aus-dem-GH-vom-18.-Juni-2021.pdf wurde insgesamt Fr. 100'000.- für ein Entwicklungsprojekt Pfrundmatte "zweistufiges Konkurrenzverfahren" bewilligt und der Schlussbericht dazu genehmigt. Die Grünen Steffisburg haben nach Einsicht ersucht.

Imagery ©2021 Google, Dütschler und Naegeli / Perrinjaquet Geozen, Maxar Technologies, Map data. Einfärbung Overlay Grüne Steffisburg

Die Animierung (statische Version hier) gibt eine grobe Vorstellung davon, was von den ZPP-Dimensionen her möglich sein könnte. Basierend auf einer Google Maps Aufnahme, haben wir ein 3D-Modell uneindeutiger Herkunft einiger der existierenden Gebäude darüber platziert und gelb eingefärbt. Rot zeigt Flächen mit vermutlich gemäss den Höhekoten und Grenzabständen theoretisch etwa möglichen neuen Gebäuden. Solche würden die Gegend dominieren und unzählige Bäume und Hecken zerstören, und mit ihnen den Lebensraum vieler Vögel und anderer Tiere.

Hintergrund und Info

Die beabsichtigte Umzonung der Parzelle der Esther-Schüpbach Stiftung im Kirchbühl aus der Ueberbauungsordnung Nr. 20, und der Pfrundmatte aus der Zone für Oeffentliche Nutzung Nr. 2, beide in eine neue Zone mit Planungspflicht W (Baureglement Seite 65, Erläuterungsbericht Seite 21) ist zwar schon länger bekannt, aber nie thematisiert worden. Bis vor kurzem wurde kommuniziert, dass es entweder einen südlichen oder östlichen Ausbau der Alterssiedlung/Pflegeheim geben würde. In der Mitwirkung vom Mai 2019 verlangten wir vorsorglich, dass nur der dafür benötige westliche Teil der Pfrundmatte umgezont würde; viele andere verlangten sogar gar keine Umzonung. Dank der Aufmerksamkeit eines Pfrundmatte-Anwohners wurde uns erst Ende Mai klar, dass diesem nicht im Geringsten entsprochen wurde, und noch schlimmer, eine komplette Ueberbauung der ganzen Pfrundmatte in Erwägung gezogen wird, mit einem neuen Altersheim, dem Abriss des alten Altersheims, und dem anschliessenden Bau von Wohnungen, mit grösseren Abmessungen als voher. Diese Vermutung wurde mit dem Erscheinen des Thuner Tagblatts vom 3. Juni 2021 bestätigt, mit dem Artikel "Wie die Esther Schüpbach Stiftung die grüne Lücke schliessen will" von Janine Zürcher, PDF hier.

Mit grosszügigeren Dimensionen von Gebäuden wird dem Verlust von Grünfläche und landwirtschaftlicher Fläche entgegengewirkt. Der künftig grössere Bedarf von Einrichtungen für alte Menschen ist auch klar. Diese Umzonung ist aber überladen: mit gleichzeitig riesigen Kubaturen und der Neuüberbauung der ganzen Pfrundmatte ist das "Fuder überladen", wie im oben verlinkten Dokument aufgezeigt. Die jetzige Pfrundmatte ist sehr wertvoll. Mit ihrem Bestand von Bäumen (ca. 20 Hochstamm und 100 Nieder/Mittelstamm) und Sträuchern (ca. 50) ist sie eine Biodiversitäts-Oase für manche Tiere, insbesondere Vögel (gesichtet wurden neben den üblichen Vögeln auch Gartenrotschwanz, Wendehals, Grünspecht, Neuntöter, Trauerschnäpper und Heckenbraunelle), aber auch für das Mikroklima des Dorfs. In den letzten 20 Jahren entstand zudem der kleine Permakulturbetrieb "Pfiffikus" mit Spezialitäten (mediterrane Trüffelbäume, Stein- und Flaumeichen, Hopfenbuchen, Paw-Paw, und Bienenbaum).


Archiv

Gemeindeabstimmung vom 7. März 2021 zum Verpflichtungskredit Hochwasserschutz und Längsvernetzung Zulg

Der Verpflichtungskredit wurde mit grossem Mehr angenommen. Trotzdem mögen sich nicht alle damit abfinden: Laut Jungfrauzeitung möchte Fabienne Duss-Kühni den Gemeinderat dazu bewegen, den Schwemmholz-Rechen zu überdenken, und zwar mit einer Petition. Zwar dürfte die Anlage ziemlich sicher gebaut werden, aber auch viele Ja-Stimmenden sind erschrocken ob der reisigen Dimensionen, denn die verniedlichende Abbildung im Abstimmungbüchlein auf Seiten 11 und 14 zeigt Pfosten, die masstäblich solchen von ca. 0.3 m und nicht 1.2 m entsprechen. Weitere der Ja-Stimmenden stören sich ob dem riesigen Stromverbrauch, der entstehen würde, wenn tatsächlich der ganze Mülibach während des Sommerhalbjahrs dauernd hochgepumpt würde. Auch die Projektverantwortlichen sehen dies so und weisen darauf hin, dass die endgültige Planung noch nicht durchgeführt wurde und wohl Verbesserung bei der Dimensionierung des Schwemmholzrechens und bei der Mülibachpumpe erlauben würden. Zum zweiten Punkt haben wir ein umfangreiches technisches Dossier erstellt mit Lösungsvorschlägen für einen Nullenergie- oder gar Plusenergiebetrieb, und der Abteilung übergeben.


Abstimmungsempfehlungen 7. März 2021

NEIN zum Verpflichtungskredit Hochwasserschutz und Längsvernetzung Zulg von brutto CHF 13'850'000.00 (Nettokosten zu Lasten Gemeinde CHF 3'856'000.00)

Trotz der Notwendigkeit eines Hochwasserschutzes und der ökologischen Vorteile der Längsvernetzung lehnen wir dieses Projekt primär aus zwei Gründen ab:

  1. Der projektierte Holzrechen mit vielen Pfosten von 1.2 m Durchmesser zerstört ausgerechnet die schönste Stelle der Zulg auf Gemeindegebiet, im Sommer ein beliebter Badeplatz, laut Jungfrauzeitung Nr. 3 unter den 11 schönsten im Berner Oberland. Bild: Gemeinde Steffisburg via Jungfrauzeitung
  2. Die projektierte Pumpe für das Wasser im Mühlebach verbraucht im Sommerhalbjahr voraussichtlich so viel Strom wie 10-20 Haushalte. Auch wenn vorgesehen ist einen Teil des Stroms solar zu produzieren, ist ein dermassen grosser Verbrauch inakzeptabel und es braucht eine andere Lösung.


Mitglied werden!

Werde Mitglied bei den Grünen Steffisburg! Wir sind die einzige Partei, die sich konsequent für die gesunde Lebensqualität in einer intakten Umwelt einsetzen und uns gegen den Wachstumswahn in allen Bereichen wehren! Hier kannst du dich anmelden: https://region.gruene-thun.ch/mitglied-steffisburg/ Oder beim Präsidium oder dem Sekretariat.


Archiv 2020

Co-Präsidium bei den Grünen Steffisburg

An der Hauptversammlung vom 12. Juni 2020 wurde das Präsidium neu bestimmt: Cécile Trachsel und Samuel Baumann treten gemeinsam als Co-Präsidenten die Nachfolge von Theo Schmidt an, welcher die Partei seit 2014 geführt hat. Ebenfalls wurde an der Versammlung die Lancierung einer Veloinitiative für Steffisburg diskutiert.

das neue präsidium

Unsere Partei existiert seit 2008, etwas kleiner als die ähnlich ausgerichtete Freie Liste Steffisburg, welche von 1987-1994 existierte und bis zu drei Parlamentsmitglieder hatte. Wir brachten es nie auf mehr als einen Parlamentarier und büssten sogar diesen in der aktuellen Legislatur ein. Erklärtes Ziel des neuen Präsidiums ist es folglich, den gegenwärtigen Anstieg der Mitgliederzahlen (aktuell 12) fortzusetzen, um bei den nächsten Gemeindewahlen mit einer vollen Liste antreten zu können. Dazu und auch für die generelle Sensibilisierung für grüne Themen, soll es künftig "grüne Stammtische" geben, wo auch Nichtmitglieder in einer angenehmen Atmosphäre über die drängenden ökologischen Probleme unsere Zeit diskutieren können. Das Hauptanliegen der Mitglieder auf lokaler Ebene ist es, Verbesserungen für den Steffisburger Langsamverkehr zu erreichen. Insbesondere auch wenig geübte Velofahrer und Velofahrerinnen sollen sich auf attraktiven Veloverbindungen sicher fühlen können. Dazu soll das in Steffisburg sehr selten oder gar erstmalig verwendete Instrument der Gemeindeinitiative zum Zug bzw. zum Velo kommen!


Archiv 2019

Drohende Verwüstung der Kernergänzungszone Oberdorf

Geniessen Sie die Sicht auf Kirchbühl/Oberdorf von der Scheidgasse aus, so lange es noch geht! Aktuell stehen dort Profile, die eine Verwüstung dieses Ortsteils ankündigen. Die Grünen Steffisburg sind die einzige Partei, die sich gegen solche Verschandlungen des Ortsbilds wehren. Ausserdem sind hier ca. 150 neue Parkplätze geplant, was zu noch mehr Verkehr führen wird. Wir wehrten uns mit Einsprachen (siehe unten).

Archiv 2016-2018

Pressemitteilung - Rücktritt aus der Umwelt- Energiekommission

Theo Schmidt tritt aus der Umwelt- Energiekommission (UEK) von Steffisburg aus. Auslöser ist das geplante neue öffentliche Parkhaus, siehe unten. Weitere Infos

Siehe auch https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/166808/

Ueberbauung und Parkhaus Scheidgasse

Im Oberdorf an der Schiedgasse soll eine Ueberbauung samt öffentlichem Parkhaus realisiert werden. www.steffisburg.ch/de/aktuelles/meldungen/UeO-82-Scheidgasse-Planauflage.php Im Parkhaus sind 110 Parkplätze geplant, für die Ueberbauung 73 Parkplätze. Es sind 880 zusätzliche Fahrbewegungen pro Tag geplant. Die Grünen Steffisburg wehren sich dagegen zusammen mit den Grünen Region Thun mit einer Einsprache. Das Vorhaben ist eine eklatante Verletzung des Energieleitbildes der Gemeinde. www.steffisburg.ch/de/leben-in-steffisburg/energie-mobilitaet/Energieleitbild.pdf

Abstimmung Zonenplanänderung und Baureglement

Wir stimmten am 26.November 2017 ab über die Änderung der baurechtliche Grundordnung.

Die Grünen Steffisburg empfahlen die Vorlage nicht anzunehmen.

Die Grünen Steffisburg unterstützen die Gemeinde im Bestreben die sportliche Betätigung der Bevölkerung zu fördern, insbesondere der Schulkinder und Jugendlichen. Die Vorlage kam aber als Paket zur Abstimmung und enthielt zwei Punkte, die nichts mit Sport zu tun haben:

1) Die Änderung des Schutzzonenplans im vorgesehenen Ausmass ist völlig unnötig und willkürlich. Die Grenze des Landschaftsschutzgebiets LSG2 folgt an ihrem Südrand heute dem Aumattweg. Für die Sportanlage wird 0.8 ha Fruchtfolgefläche eingezont und der Aumattweg muss um die neuen Anlagen herum verlegt werden. Siehe Seite 9 der Abstimmungsbotschaft. Statt das LSG2 ebenfalls neu auf diese neue Grenze auszurichten, soll die LSG-Grenze nach Norden verschoben werden, auf die grün-gestrichelte Linie, die auf Seite 9 der Abstimmungsbotschaft mit "Siedlungsrand" bezeichnet wird. Das macht nur Sinn, wenn die Bauzone tatsächlich später einmal auf diese Linie zu liegen kommt. Wir empfehlen den hier skizzierten Grenzverlauf: bild suedgrenze landschaftsschutzgebiet

Wir empfinden dies als "Salamitaktik": zuerst die Verkleinerung des LSG2 in die Vorlage zum Sportprojekt hineinschmuggeln, und wenn dies im Schatten der Sportvorlage gelingt, später einmal die Restflächen zu dieser Linie einzonen. Falls unsere Vermutung aber nicht zutrifft, ist die Verkleinerung des LSG2 unnötig und widersinning.

2) Neu soll die Zweckbestimmung der Zone auch der Parkierung dienen. Diese Formulierung macht nur Sinn, wenn beabsichtigt wird, mehr Parkplätze zu errichten, als gesetzlich erforderlich sind. Das lehnen wir ab, denn mehr Parkplätze verschlingen mehr Land und können auch mehr Verkehr verursachen. Dies richtet sich aber gegen die Ziele der Gesundheitsförderung durch Sport. Die Luft in Steffisburg ist nicht besonders gut und verursacht unzählige vorzeitige Todesfälle.

Gegen die beiden obigen Punkte haben die Grünen Steffisburg eine Einsprache eingereicht. Über diese wird der Kanton erst nach der Abstimmung befinden.


Für den Erhalt des Landschaftsschutzgebiets

Die Gemeinde Steffisburg will ein neues Sport- und Kulturzentrum und Parkieranlage neben der existierenden Schulanlage Schönau, zwischen Zulgstrasse und dem Landschaftsschutzgebiet LSG2 Eichfeld. Dazu muss die Südlinie des LSG2 verschoben werden. Wir wehren uns gegen die geplante neue Linienführung, die dem LSG zu viel Fläche wegnimmt und mit einem begradigten Rand zwar eine Planerästhetik befriedigt, aber die Biodiversität bedrängt, welche auf möglichst lange, unregelmässige Ränder angewiesen ist.

bild suedlinie landschaftsschutzgebiet

Die orange Fläche im Bild zeigt das benötigte Land für das Sportzentrum. Die Gemeinde möchte mit der fast geraden neuen Grenze zusätzlich die blauen Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet entfernen. Wir Grüne wollen, dass diese im LSG bleiben und nur die orange Fläche eingezont wird.


Mitwirkung Sportprojekt

Die Mitwirkung zum neuen Sportprojekt ist vorbei. Es verschlingt immer noch 1.7-2 ha Fruchtfolgefläche grösstenteils in der Landschaftsschutzzone. Das Projekt ist mit geschätzten 13 Millionen viel zu teuer, da anders als behauptet, weit mehr gebaut wird, als die Schulen benötigen, auch viele Parkplätze.
Hier die Stellungnahme(n) und weitere Infos der Grünen Steffisburg.


Landwirtschaftliche Planung

Das Projekt Landwirtschaftliche Planung der Gemeinde Steffisburg ist zu Ende. Theo Schmidt war Mitglied der erweiterten Begleitkommission und der Arbeitsgruppe Raumplanung. Diese machte eine Umfrage bei den Steffisburger Landwirten, und die Auswertung zeigte, dass alle für den absoluten Schutz von wertvollem Land (Fruchtfolgeflächen) und für den Erhalt der existierenden Landschaftsschutzzonen sind. Dies ist auch aus grüner Sicht nötig. Erstes, um die jetzt schon völlig ungenügende Ernährungssicherheit von 20% nicht noch weiter absinken zu lassen; zweites um der ständigen Abnahme bei Biodiversität und Ortsbild zu begegnen.


Archiv 2015

Die letzte Wintersport-Seite des Winters 2015/2016
Sportprojekte in Steffisburg:
Eingabe Mitwirkungsverfahren
Das Sportprojekt geht an den Bedürfnissen der Schule vorbei und ist nur auf Kosten des Landschaftsschutzgebiets bezahlbar.

Das geplante Spielfeld mit Kunststoffrasen hat grosse ökologische Nachteile und ist unnötig. Mehr Infos