Wir setzen uns ein:

Damit Steffisburg lebenswert bleibt!

Wahlen 2018

Die Wahlcouverts sind da und jetzt liegt es an Ihnen, eine Liste zu nehmen und zu wählen. Wie Sie bemerkt haben, gibt es dieses Jahr keine Kandidatinnen oder Kandidaten der Grünen Steffisburg. Da stellt sich die Frage, welche Personen wähle ich, wenn es keine Grüne Liste gibt?

Mangels einer Smartvote-Beteiligung haben wir nur die Aussagen der Kandidierenden auf den Wahlprospekten, inklusive Tätigkeitsfeldern und Mitgliedschaften. Wer diese studiert, findet auf dem Wahlprospekt der SP einige individuelle umweltrelevante Informationen. Sechs KandidatInnen äussern sich zu grünen Themen und sieben (nicht unbedingt dieselben) geben eine Mitgliedschaft bei Umweltorganisationen an. Bei den Grünliberalen äussern sich zwei Kandidaten zu grünen Themen und einer gibt eine Mitgliedschaft bei einer Umweltorganisation an. Gemeinderat Hans Berger teilte uns mit, dass er Greenpeace und WWF unterstützt.

Diese Statements sagen allerdings nur aus, wie sich die KandidatInnen präsentieren möchten, nicht wie sie tatsächlich denken oder handeln.

Trotzdem und deshalb empfehlen wir gemäss grüner Logik folgendes Vorgehen:

Liste Nr. 5 (SP, mit der wir eine Fraktion bilden) nehmen und alle Namen und Nummern streichen ausser die von denjenigen Kandidierenden, die Sie als Grüne bevorzugt wählen möchten. Die gestrichenen Linien gehen an die Partei, erhöhen also trotzdem die Wahlchancen der SP. Die nicht gestrichenen erhöhen die Wahlchancen der Person.

Beim gelben Wahlzettel für den Gemeinderat ist es vermutlich ähnlich.

Wer zusätzlich jemanden aus einer anderen Partei in den GGR wählen möchte, z.B. die erwähnten zwei bis drei der GLP kann diese zusätzlich ein oder zwei Mal handschriftlich einsetzen, aber diese Stimmen gehen dann der SP verloren.


Abstimmungen

Für die Abstimmungen empfehlen wir die Parolen der Grünen Schweiz und Kanton Bern:

Nationale Abstimmungen:

1) "Hornkuh-Initiative": JA

2) "Selbstbestimmungsinitiative": NEIN

3) "Überwachung von Versicherten": NEIN

Kantonale Abstimmungen:

1) Steuergesetzrevision 2019: NEIN

2) Kredit für die Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden 2018-2020: JA


Pressemitteilung - Rücktritt aus der Umwelt- Energiekommission

Theo Schmidt tritt aus der Umwelt- Energiekommission (UEK) von Steffisburg aus. Auslöser ist das geplante neue öffentliche Parkhaus, siehe unten. Weitere Infos

Siehe auch https://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/166808/

Ueberbauung und Parkhaus Scheidgasse

Im Oberdorf an der Schiedgasse soll eine Ueberbauung samt öffentlichem Parkhaus realisiert werden. www.steffisburg.ch/de/aktuelles/meldungen/UeO-82-Scheidgasse-Planauflage.php Im Parkhaus sind 110 Parkplätze geplant, für die Ueberbauung 73 Parkplätze (ursprünglich ca. 1 pro Wohnung, nach neusten Infos ca. 0.6 pro Wohnung, da die Anzahl Wohnungen auf 98 erhöht wird). Es sind 880 zusätzliche Fahrbewegungen pro Tag geplant. Die Grünen Steffisburg wehren sich dagegen zusammen mit den Grünen Region Thun mit einer Einsprache. Das Vorhaben ist eine eklatante Verletzung des Energieleitbildes der Gemeinde. www.steffisburg.ch/de/leben-in-steffisburg/energie-mobilitaet/Energieleitbild.pdf

Mitglied werden!

Werde Mitglied bei den Grünen Steffisburg! Wir sind die einzige Partei, die sich konsequent für die gesunde Lebensqualität in einer intakten Umwelt einsetzen und uns gegen den Wachstumswahn in allen Bereichen wehren! Hier kannst du dich anmelden: https://region.gruene-thun.ch/mitmachen-2018/ Oder beim Präsidenten oder einem anderen Vorstandsmitglied.

Archiv 2016-2017

Abstimmung Zonenplanänderung und Baureglement

Wir stimmten am 26.November 2017 ab über die Änderung der baurechtliche Grundordnung.

Die Grünen Steffisburg empfahlen die Vorlage nicht anzunehmen.

Die Grünen Steffisburg unterstützen die Gemeinde im Bestreben die sportliche Betätigung der Bevölkerung zu fördern, insbesondere der Schulkinder und Jugendlichen. Die Vorlage kam aber als Paket zur Abstimmung und enthielt zwei Punkte, die nichts mit Sport zu tun haben:

1) Die Änderung des Schutzzonenplans im vorgesehenen Ausmass ist völlig unnötig und willkürlich. Die Grenze des Landschaftsschutzgebiets LSG2 folgt an ihrem Südrand heute dem Aumattweg. Für die Sportanlage wird 0.8 ha Fruchtfolgefläche eingezont und der Aumattweg muss um die neuen Anlagen herum verlegt werden. Siehe Seite 9 der Abstimmungsbotschaft. Statt das LSG2 ebenfalls neu auf diese neue Grenze auszurichten, soll die LSG-Grenze nach Norden verschoben werden, auf die grün-gestrichelte Linie, die auf Seite 9 der Abstimmungsbotschaft mit "Siedlungsrand" bezeichnet wird. Das macht nur Sinn, wenn die Bauzone tatsächlich später einmal auf diese Linie zu liegen kommt. Wir empfehlen den hier skizzierten Grenzverlauf: bild suedgrenze landschaftsschutzgebiet

Wir empfinden dies als "Salamitaktik": zuerst die Verkleinerung des LSG2 in die Vorlage zum Sportprojekt hineinschmuggeln, und wenn dies im Schatten der Sportvorlage gelingt, später einmal die Restflächen zu dieser Linie einzonen. Falls unsere Vermutung aber nicht zutrifft, ist die Verkleinerung des LSG2 unnötig und widersinning.

2) Neu soll die Zweckbestimmung der Zone auch der Parkierung dienen. Diese Formulierung macht nur Sinn, wenn beabsichtigt wird, mehr Parkplätze zu errichten, als gesetzlich erforderlich sind. Das lehnen wir ab, denn mehr Parkplätze verschlingen mehr Land und können auch mehr Verkehr verursachen. Dies richtet sich aber gegen die Ziele der Gesundheitsförderung durch Sport. Die Luft in Steffisburg ist nicht besonders gut und verursacht unzählige vorzeitige Todesfälle.

Gegen die beiden obigen Punkte haben die Grünen Steffisburg eine Einsprache eingereicht. Über diese wird der Kanton erst nach der Abstimmung befinden.


Für den Erhalt des Landschaftsschutzgebiets

Die Gemeinde Steffisburg will ein neues Sport- und Kulturzentrum und Parkieranlage neben der existierenden Schulanlage Schönau, zwischen Zulgstrasse und dem Landschaftsschutzgebiet LSG2 Eichfeld. Dazu muss die Südlinie des LSG2 verschoben werden. Wir wehren uns gegen die geplante neue Linienführung, die dem LSG zu viel Fläche wegnimmt und mit einem begradigten Rand zwar eine Planerästhetik befriedigt, aber die Biodiversität bedrängt, welche auf möglichst lange, unregelmässige Ränder angewiesen ist.

bild suedlinie landschaftsschutzgebiet

Die orange Fläche im Bild zeigt das benötigte Land für das Sportzentrum. Die Gemeinde möchte mit der fast geraden neuen Grenze zusätzlich die blauen Flächen aus dem Landschaftsschutzgebiet entfernen. Wir Grüne wollen, dass diese im LSG bleiben und nur die orange Fläche eingezont wird.


Mitwirkung Sportprojekt

Die Mitwirkung zum neuen Sportprojekt ist vorbei. Es verschlingt immer noch 1.7-2 ha Fruchtfolgefläche grösstenteils in der Landschaftsschutzzone. Das Projekt ist mit geschätzten 13 Millionen viel zu teuer, da anders als behauptet, weit mehr gebaut wird, als die Schulen benötigen, auch viele Parkplätze.
Hier die Stellungnahme(n) und weitere Infos der Grünen Steffisburg.


Landwirtschaftliche Planung

Das Projekt Landwirtschaftliche Planung der Gemeinde Steffisburg ist zu Ende. Theo Schmidt war Mitglied der erweiterten Begleitkommission und der Arbeitsgruppe Raumplanung. Diese machte eine Umfrage bei den Steffisburger Landwirten, und die Auswertung zeigte, dass alle für den absoluten Schutz von wertvollem Land (Fruchtfolgeflächen) und für den Erhalt der existierenden Landschaftsschutzzonen sind. Dies ist auch aus grüner Sicht nötig. Erstes, um die jetzt schon völlig ungenügende Ernährungssicherheit von 20% nicht noch weiter absinken zu lassen; zweites um der ständigen Abnahme bei Biodiversität und Ortsbild zu begegnen.


Link zu altem SBB-Fahrplan

Wer wie der Webmaster Mühe hat mit dem neuen elektronischen Fahrplan der SBB, findet noch eine kleine Weile die letzte Version hier: http://fahrplan.sbb.ch/bin/query.exe/dn
Grüner Hintergrund: Der neue Fahrplan läuft super auf neuen Smartphones und PCs der Marktleader und mit einer schnellen Internetverbindung. Wer das nicht hat sieht nichts brauchbares. So werden Leute gezwungen sich vorzeitig neue Hardware und Software bestimmter Hersteller anzuschaffen, was weltweit viele Ressourcen verschlingt und einen grossen Berg Elektroschrott hinterlässt.
Dieselbe Tendenz ist bei den meisten neuen Webpräsenzen zu beobachten.

Archiv 2015

Die letzte Wintersport-Seite des Winters 2015/2016
Sportprojekte in Steffisburg:
Eingabe Mitwirkungsverfahren
Das Sportprojekt geht an den Bedürfnissen der Schule vorbei und ist nur auf Kosten des Landschaftsschutzgebiets bezahlbar.

Das geplante Spielfeld mit Kunststoffrasen hat grosse ökologische Nachteile und ist unnötig. Mehr Infos